Prüfe den Raster-Effekt auch mit einer zweiten Punktform. Kreis, Quadrat, Raute, Linie, Ellipse und Kreuz stehen als Formen zur Verfügung. Quadrate und Rauten verändern ihre Fläche entsprechend der Dunkelheit. Bei Linien wächst die Strichstärke. Ellipsen strecken die Kreisform bei vergleichbarer Fläche; Kreuze verteilen die Farbe auf zwei Arme. An einem ruhigen Verlauf lässt sich besser beurteilen, wie sich die Formen verbinden, als an einem detailreichen Foto mit vielen wechselnden Kanten.
Der Rasterabstand beginnt bei drei Ausgabepixeln; die Obergrenze wächst mit der Bildgröße und beträgt mindestens 80 px. Deshalb enthält ein Export mit doppelten Abmessungen bei unverändertem Abstand mehr Rasterpunkte. Soll die sichtbare Punktzahl ungefähr gleich bleiben, verdopple auch den Abstand. Der Größenfaktor reicht von 0,5 bis 1,5. Kreisradien werden auf drei Viertel einer Zelle begrenzt. Punkte dürfen sich dadurch in dunklen Bereichen berühren und verbinden; vollständig offene Zwischenräume sind dort nicht garantiert.
Im Zweifarbmodus baut die zweite Farbe die helleren Bildbereiche auf, während die erste Farbe in den Schatten hinzukommt. Die CMYK-Simulation verwendet vier Raster mit den Anfangswinkeln C15, M75, Y0 und K45. Gemeinsame Dunkelheit wird vereinfacht dem Schwarzkanal zugeordnet. Die Ebenen werden auf dem Bildschirm multiplizierend gemischt. Das ist keine farbprofilbasierte Druckseparation und bildet weder einen bestimmten Drucker noch seine tatsächlichen Farbgrenzen nach.
Die Vorlagen Comic / Pop-Art, Zeitung und Siebdruck ändern mehrere Einstellungen gemeinsam. Die beiden DTF-Vorlagen schalten zusätzlich die transparenzabhängige Verarbeitung und eine weiße oder schwarze Farbaussparung ein. Alle relevanten Werte bleiben veränderbar. Bei SVG werden gleichfarbige Punkte in Pfaden zusammengefasst. Die vier CMYK-Gruppen tragen die Kennungen C, M, Y und K. Bei mehr als 250.000 Punkten fragt das Werkzeug vor dem Erstellen nach, weil die Datei sehr groß werden kann.