Halftone für DTF bietet Farbfreistellung und verbindet Millimeterwerte mit der gewählten Pixelauflösung. Die Farbaussparung berechnet einen Abstand zwischen den RGB-Werten des Pixels und der ausgewählten Farbe. Eine exakte Übereinstimmung wird transparent. Innerhalb der Toleranz steigt die verbleibende Deckung mit dem Farbabstand an; außerhalb bleibt das ursprüngliche Alpha erhalten. Dieser Verlauf wird anschließend gerastert. Das Verfahren ist weder eine automatische Motivauswahl noch eine positionsabhängige Hintergrundentfernung. Es unterscheidet nicht zwischen einem schwarzen Buchstaben und einem gleich schwarzen Hintergrund.
Der Mindestdurchmesser beschreibt eine physische Größe. Bei 300 DPI entsprechen 0,3 mm ungefähr 3,54 Pixeln, bei 600 DPI ungefähr 7,09 Pixeln. Wird nur der DPI-Wert erhöht, gilt dieselbe Pixelstruktur als physisch kleiner. Dadurch können mehr Punkte unter die Mindestgröße fallen und verschwinden. Das ist eine Folge der gewählten Maßangabe und keine zusätzliche Bildschärfung. Metadaten erzeugen keine Details, die in der Vorlage fehlen.
Kreise, Quadrate, Rauten, Linien, Ellipsen und Kreuze können auch im DTF-Modus gewählt werden. Bei länglichen Formen zählt die schmale Dimension für die Mindestgröße. Ein sehr langer, aber dünner Strich besteht den Filter also nicht allein wegen seiner Länge. Die durchschnittliche Alpha-Bedeckung bestimmt die nominelle Punktgröße. Die ursprüngliche Transparenzmaske begrenzt anschließend die belegten Pixel, sodass vollständig freie Quellstellen nicht übermalt werden.
Der PNG-Export schreibt die Auflösung als Pixel pro Meter in einen pHYs-Datenblock. Eine andere Anwendung kann diesen Hinweis ignorieren; prüfe deshalb die Platzierungsgröße nach dem Import erneut. Auch SVG ist möglich. Um beliebige Quellfarben verlustfrei zu erhalten, speichert der DTF-Modus horizontale, gleichfarbige Pixelfolgen als Vektorpfade. Bei mehr als 250.000 solcher Abschnitte erfolgt eine Rückfrage, bevor die möglicherweise sehr große Datei aufgebaut wird.